Abstrakter, expressiver Minimalismus; Leitmotif surreale dysfunktionale Sessel
Willkommen in meinem Atelier, hier präsentiere ich mein malerisches Œuvre. Meine Kunst wird als automatische Malerei mit getrocknetem Öl auf historischem Papier (Rückseite antiker Karten) ausgeführt.


Das Werden der Form
Mit getrockneter Ölfarbe auf vergilbten alten Karten konnte ich eine eigene Technik entwickeln die eine matte, trockene Pastell-ähnliche Oberfläche erzeugt

Abstrakter Minimalismus
Indem ich so wenig Ölfarbe und so wenige Pinselstriche wie möglich appliziere, versuche ich ausdrucksstarke Kompositionen und einprägsame Symbolwirkung abzubilden während die Bildsprache minimal und klar bleibt.

Expressive Schöpfung
Der expressive Malprozess stützt sich auf eine spontane Form automatischer Malerei mit reduzierter Farbwahl auf warm vergilbtem Archivpapier
Sesselwahn
aka Chair Madness
Zino Weinstein
Über den Künstler
Mit einer Vorliebe für Abstraktion arbeite ich mit einer selbst entwickelten Technik: getrocknetes Öl auf vergilbtem, gealtertem Papier – oft auf der Rückseite alter Karten. Diese fragilen Oberflächen werden zu Trägern von Emotionen, Ängsten und Träumen, ebenso wie von meinen eigenen Erfahrungen des Aufwachsens als queerer, autistischer und dauerhaft Fremder.
Viersprachig aufgewachsen, von meiner Mutter – einer Malerin – früh in die Technik des automatischen Zeichnens eingeführt, lernte ich, die Welt immer zugleich von innen und von außen zu sehen. Dieser Blick des Fremden prägt bis heute meine Suche nach Schönheit: in reduzierten Formen, strengen Kompositionen und Zeichen, die auf ihr Wesentliches verdichtet sind.
Mein Werk ist beeinflusst von der zeitlosen Klarheit ägyptischer Hieroglyphen und der japanischen Kalligraphie. Aus diesem Vokabular entstand mein Leitmotiv: surreale, dysfunktionale Sessel – mein sogenannter Sesselwahn. Diese Möbel werden zu Körpern, Bühnen, Masken: Metaphern für Verletzlichkeit, Begehren und queere Erfahrung, umgesetzt in der Sprache des automatischen Malens.
Am Ende geht es in meiner Arbeit um Transformation: Fragmente von Papier und Öl verwandeln sich in Räume, in denen persönliche Geschichte und kollektive Emotion einander begegnen.




„Kunst ist ein Spiegel – und jeder sieht, was er sehen will.“
Ich arbeite mit Zuständen erhöhter Wahrnehmung und innerer Fragmentierung – das ist die Basis meiner künstlerischen Sprache. Meine Werke entstehen aus Momenten der Überreizung, des Stillstands, des inneren Echos. Sie sind keine Abbilder der Welt, sondern Reaktionen auf ihre Überfülle.
Kunst ist für mich ein Spiegel – und jeder sieht, was er sehen will. In diesem Spiegel darf der Betrachter sich selbst neu erfinden. Meine Arbeiten sollen keine Antworten geben, sondern Gedanken auslösen – sie sind Angebote an die Vorstellungskraft, nicht Urteile über die Wirklichkeit.
Ich interessiere mich für das Unsichtbare hinter den Formen, für das Denken hinter der Geste. Meine Arbeiten oszillieren zwischen Stille und Überforderung, zwischen Struktur und Auflösung. Sie sind Versuche, Ordnung zu schaffen in einem Zustand permanenter Wahrnehmung.
Jede Linie, jede Fläche ist ein Fragment eines größeren Bewusstseinsprozesses – nicht Ausdruck von Chaos, sondern von dessen Durchdringung. Und jedes Bild, das gesehen wird, entsteht erst im Blick des anderen.

Vom Geist der Schöpfung
Meine Mission ist es, Kreativität in anderen zu wecken.
Jede unvollendete Linie, jeder offene Raum in meinen Bildern lädt den Betrachter ein, das Begonnene fortzusetzen –
nicht mit dem Pinsel, sondern mit der Vorstellungskraft.
Kunst wird erst dann vollendet, wenn sie im Geist der Betrachtenden weiterlebt.

Das Unvollendete im Menschen
Ich glaube, dass die Zukunft der Menschheit in der künstlerischen Schöpfung des Geistes liegt.
Wenn jeder Mensch zum Künstler seines eigenen Unvollendeten wird,
wird die Welt selbst zu einem Werk im Werden –
eine lebendige Leinwand aus Gedanken, Gefühlen und Neubeginn.

Vom Werden der Dinge
Ich glaube nicht an Vollendung.
Ich glaube an den Moment davor.
An das Zögern, das Fragen, das tastende Suchen.
Darin liegt für mich die Wahrheit der Kunst:
nicht im Ergebnis, sondern im Werden.
Ausstellungen
I
21. Oktober 2023
Tage der offenen Ateliers
Group show with mother, sister & father
II
14. Juni 2024
1 Year Jubilee Galerie Atlas
Group Show
III
31. Jänner 2025
Art Attech Number 10
Group Show in Flucc Wanne
IV
18. April 2025
Art Attech Number 11 - Queer Edition
Group Show in Flucc Wanne


450+
Paintings

4
Shows


300+
Drawings

